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Change Management – Veränderungsmanagement
Was ist Change Management?
Wenn Neuerungen immer schneller und häufiger vonstatten gehen, der Druck auf Unternehmen größer wird, Produktionszyklen immer kürzer und Effizienzsteigerungen im globalisierten Wettbewerb hartes Kriterium für das Überleben auf dem Markt werden, dann müssen Veränderungen erfolgreich bewältigt und Change Management betrieben werden. Dabei soll so auf Veränderungsprozesse eingewirkt werden, dass diese eine positive Wirkung entfalten - für das Unternehmen und für jede/n Einzelne/n. Es kommt darauf an, die Beteiligten einzubeziehen und ihnen eine aktive Mitgestaltung zu ermöglichen. Arbeitskräfte dürfen nicht zum Spielball der Unternehmensführung werden - sie müssen und sollen mitreden und souverän im Team regeln, wie Veränderungen mitgestaltet und verträglich umgesetzt werden können. Aber nicht nur im Profit-Bereich ist Change Management eine ernst zu nehmende Größe, sondern auch in Non-Profit-Organisationen, wie in Vereinen, Gruppen, Parteien und natürlich im privaten Bereich.
Phasen des Veränderungsprozesses nach Kurt Lewin
Auftauphase (unfreezing)
Ausgangspunkt der ersten Phase ist die Einsicht, dass die Erwartungen nicht mehr der Realität entsprechen. Die Notwendigkeit einer Veränderung tritt langsam als Möglichkeit ins Bewusstsein und altes Verhalten wird in Frage gestellt. Addiert man nun die gewisse und nötige Flexibilität dazu, kann die Bereitschaft für Veränderungen entstehen. Das generelle Ziel dieser Phase besteht darin, die nach Veränderung strebenden Kräfte zu stärken und zu unterstützen und so ein Veränderungsbewusstsein zu induzieren. Unfreezing steht dabei bildlich für das Auftauen des bestehenden (eingefrorenen) Gleichgewichtes.
Bewegungsphase (moving)
In der zweiten Phase, der Moving- oder Veränderungsphase, werden Lösungen generiert, neue Verhaltensweisen ausprobiert und das Problem wird in Teilprojekten gelöst. Der Status-quo wird verlassen und es wird eine verändernde Bewegung zu einem neuen Gleichgewicht vollzogen.
Einfrierphase (refreezing)
Ziel der dritten Phase, dem Wieder-Einfrieren, ist die Implementierung der gefundenen Problemlösungen und damit der zumindest vorläufige Abschluss des Veränderungsprozesses. Nach dem Episodenschema von Lewin bedürfen durchgeführte Veränderungen der Stabilisierung und müssen zur dauerhaften Integration in das Gesamtsystem wieder eingefroren werden. Der neue Gleichgewichtszustand soll so vor der Macht der Gewohnheit geschützt und stabilisiert werden.
„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Windmühlen, die anderen Mauern.“
Chinesisches Sprichwort
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